Great Barrier Reef

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Noosa Beach

Lange haben wir darüber nachgedacht, ob wir nun zum Great Barrier Reef fahren sollten. Das ist das größte Riff der Welt (größer wie ganz Deutschland) und erstreckt sich fast über die gesamte nördliche Ostküste Australiens. Von Brisbane aus sind es „nur“ schlappe 500km (die einfache Strecke). Aber sehr reizvoll erschien es uns schon und so haben wir uns dafür entschieden und mal fix einen Schnorchelausflug mit einer Übernachtung gebucht. Wir brachen am Donnerstag auf und nach ca. 150km und einen laaaangen Stau, machten wir halt in Noosa. Die Stadt wurde uns empfohlen und wir wollten noch einige Besorgungen machen. Es ist ein hübscher Ort mit einem sehr schönen Strand, einigen Geschäften und leckeren Essen.

 

rainbow1rainbow2Weiter ging es zum nächsten Stop zum Rainbow Beach. Der Strand war schnell gefunden und er zeigte sich wieder einmal menschenleer und sehr sehr sonnig. Nach dem Wellenbad haben wir uns schnell was zum duschen gesucht, einen Kaffee organisiert und weiter ging die Fahrt. Wir hatten noch 250km vor uns und die Rezeption vom Kelly Ressort, wo wir übernachteten, schloß um 19:00Uhr.

Leider blieb keine Zeit in Bundaberg Station zu machen. Da kommt der Australische Rum her und ich hätte es gern gesehen. Beschränke ich mich halt auf das trinken Um 18:45 Uhr kamen wir am Kelly Ressort an und bezogen einen kleinen Bungalow. Es war in Ordnung …. roch nur etwas komisch. Nachdem unsere Sachen verstaut waren, machten wir uns auf die Suche nach Nahrung. Der erste Versuch war vergebens, nur dunkle Straßen und kein offenes Restaurant. Da die „Kinder“ langsam hungrig waren, haben wir unseren Bus genommen und sind ein Stück gefahren. Gegen 21:00 Uhr sind alle satt und hoffentlich zufrieden ins Bett.

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mit dem Boot zum Reef

Weil wir um 8Uhr schon am Boot sein sollten, brachen wir Punkt 6 vom Kelly Resort nach Town of 1770, von wo unser Boot starten sollte, auf. Nachdem alle an Bord waren ging es los. Unser heutiges Ziel war die Insel Lady Musgrave, die ca. 65km von der Küste entfernt war. Zum Glück war der Pazifik sehr ruhig, dennoch schaukelte es ordentlich. Aber alle haben es gut überstanden und so ankerten wir nach 90 min. an einer Plattform kurz vor der Insel.

reef2reef4Dort angekommen wurden die Gäste in 2 Gruppen aufgeteilt. Wir wurden zuerst mit einem Glasbodenboot auf die Insel gebracht. Dort gab es eine geführte kurze Wanderung. Lady Musgrave ist eine absolut natürliche Insel ohne Süßwasser oder menschliche Bebauungen. Hier lebt und brütet eine Vielzahl von Vögeln, ansonsten nur Wald und Strand. Dort gab es viele angespülte Korallen und Riffhaie im Wasser. Unser Guide erklärte uns einiges zur Insel. Danach wurden wir mit dem Glasbodenboot wieder zurück gebracht. Bruce, der Bootsführer, machte einige Umwege über verschiedene Korallenriffs und erzählte bzw. zeigte uns Meeresschildkröten und andere Lebewesen (selbstverständlich auf englisch, ein Sprachkurs vorher ist zu empfehlen). Zurück auf der Plattform gab es ein Mittagessen. Frisch gestärkt und gut eingecremt ging es zum schnorcheln.

 

schildie2schildie1IMG_9708IMG_9653 blauer-sternDas Wasser war klar und hatte ca. 28 Grad. Schnorcheln am Korallenriff ist wie schwimmen im Aquarium. Die Fische zeigen keine Scheu und lassen sich einfach „umschnorcheln“. Von der Plattform aus, wurde auch noch etwas gefüttert und somit tummelten sich große und kleine Fische in unserer Nähe. Steffen und die Mädels suchten noch die vorher gesehen Meeresschildkröten und wurden (durch die unglaublich tollen Orientierungskünste von ihm) natürlich fündig. Um ca. 15Uhr ging es mit dem Boot wieder zurück. Heile im Hafen angekommen, fing nun der weniger schöne Teil an. Denn wir mussten ja am Abend noch die 500km zurück. Aber Steffen hat uns sicher und zügig zurück in unser Haus nach Brisbane gebracht.

Ines von der Emil-Such-Truppe

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