von Emerald nach Anna Bay

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Wir haben die letzten Tage unseres Aufenthalts in Australien wirklich noch einmal ausgenutzt und sehr genossen. Henrike war der Meinung, es wäre eine sehr gute Idee, die wunderschöne Landschaft vom Emerald Beach das letzte mal am besten durch einen Spaziergang zum Sonnenaufgang erleben zu können. Vanessa und Mutti von dem frühen Aufstehen nicht sehr begeistert, Papa erwies sich als treuer Begleiter für alles und ich wollte spontan entscheiden. So weckte er mich und Henrike dann morgens um 5:45 Uhr. Ich hatte keine Lust und unsere liebe, am Vorabend noch so entschlossene Henrike meinte noch im Halbschlaf, dass sie so früh noch nicht laufen könne. (Später erinnerte sie sich nicht mehr an diese Aussage, wurde aber noch einige male damit aufgezogen.) So musste Papa alleine losziehen, was ihn nicht enttäuschte. Zwar hatte seine Handy-App sich geirrt und er war zu früh, aber es soll sehr schön gewesen sein und er lobte die australischen Früh-Sportler die vorwiegend aus Joggern und Surfern bestanden, für ihre Freundlichkeit.

 

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Wir fuhren dann nach dem Frühstück von diesem wunderbare Ort, an dem man es auch noch länger hätte aushalten können, los. Unsere nächstes Ziel war der Birubi Beach Holiday Park, ein Campingplatz mit Bungalows in Anna Bay. Das war der Ort mit den Sanddünen, an dem wir ganz am Anfang unseres Road Trips Halt machten.

 

Unsere Reise dorthin unterbrachen wir, um ein Freilichtmuseum namens Timbertown. Es war mit sehr viel liebe zum Detail gestaltet und erinnerte an die frühen Siedler in Australien vor 150 Jahren. Das Dorf IMG_0646besaß ein Restaurant, einen Süssigkeitenladen und nachgestellte Läden wie Schmiede, Schuster und andere Handwerker. Außerdem sah man eine kleine Schule und konnte Häuser besuchen, in denen man in dieser Zeit lebte. Man wollte nicht so richtig glauben, das das Australien ist bzw. war und nur die vielzähligen „Vorsichtig vor Schlangen!“ Schilder erinnerten daran.

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Als wir fertig mit der Besichtigung waren hatten wir sehr großen Hunger. Also gingen wir in den Supermarkt in der Nähe und holten ein Brathähnchen, ein Baguette, eine ungarische Salami und etwas zu Trinken.

 

 

Unser Festmahl trugen wir auf meinem Bodyboard als Buffettisch im Kofferraum unseres Autos aus und Papa zerlegten das Hähnchen fachmännisch mit seinem Taschenmesser. Im nachhinein klingt das sehr verrückt und wir sahen wahrscheinlich auch ein bisschen fremdartig aus aber es war sehr witzig und unheimlich lecker.

anna-bayNach weiterer Fahrt kamen wir dann am späten Nachmittag in Anna Bay an. Das Problem war das die Rezeption bereits geschlossen war. Mutti und Papa gingen trotzdem hinein und auf der Theke lagen Briefe, darunter einer auf dem „Mr. Steffen Endler“ stand. In ihm war der Schlüssel für unser Bungalow enthalten und alles ging sehr unkompliziert.

 

Unser zuhause für die nächsten 2 Nächte war gefunden und auch für die Verhältnisse eines Campingplatzes sehr sehr gut. Wir gingen nur noch einkaufen, zum Strand und kochten.

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